24 Stunden wie eine Berufsfeuerwehr

11.09.2019 Die Jugendfeuerwehr Jugendfeuerwehr vor Trage bei Simmulierter Menschenrettung Habinghorst führte am vergangenen Wochenende ihren jährlichen Berufsfeuerwehrtag durch. 24 Stunden lang arbeiteten die jungen Brandschützer wie Berufsfeuerwehrleute zusammen.
Am Anfang stand die Einteilung der Mannschaft und der Fahrzeuge. Nach einem gemeinsamen Frühstück im Gerätehaus des Löschzuges Habinghorst begann das Warten auf die Einsätze. Ein Team von erfahrenen Feuerwehrleuten hatte die angenommenen Einsatzlagen vorbereitet und realitätsnah aussehen lassen. Der erste Einsatz war ein Verkehrsunfall. Eine Autofahrerin war einer Katze ausgewichen und dabei mit ihrem Pkw gegen eine Laterne geprallt. Die Fahrerin und ein Kleinkind wurden verletzt und mussten rettungsdienstlich versorgt werden. Die komplette Einheit rückte aus und leistete Hilfe, wie in einem echten Rettungseinsatz. Auch erfahrenes Rettungsdienstpersonal stand zur Seite und leitete die Jugendlichen an.
Verschiedene weitere Einsätze hielten die Jugendfeuerwehrleute während der 24 Stunden in Atem. So war eine Person unter einem umgestürzten Baum eingeklemmt und musste befreit und versorgt werden. Einmal brannte eine Gartenlaube und im Garten eines Hobbychemikers musste eine Flüssigkeit umgepumpt werden.
Mittagessen und Abendessen blieben zum Glück frei von Einsätzen, aber auch am späten Abend und in der Nacht ertönte der Alarmgong und rief den Feuerwehrnachwuchs zum Einsatz. Insgesamt arbeiteten die Jugendfeuerwehrleute 13 Einsätze ab.
Trotz des arbeitsreichen 24-Stunden-Dienstes steht der Berufswunsch Feuerwehrmann oder -frau ganz oben bei den Nachwuchskräften und viele der jungen Leute wechseln mit Vollendung des 18. Geburtstages zu den Aktiven im Löschzug Habinghorst.
Die Jugendfeuerwehren in unserer Stadt sind eine wichtige Säule in der Nachwuchsgewinnung für die Freiwillige Feuerwehr. Durch solche Übungen bekommen sie einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben, die sowohl hauptamtliche wie freiwillige Feuerwehrkräfte leisten.

Jugendfeuerwehr beim Löschangriff

Zum Großbrand im Indoor-Spielplatz an der Hochstraße in Recklinghausen

23.08.2019 In einem Gebäudekomplex mit Indoor-Spielplatz war am Donnerstag, 22. August, an der Hochstraße ein Großbrand ausgebrochen. Die Feuerwehr Recklinghausen hat die Nachlöscharbeiten am gestrigen Abend gegen 20.41 Uhr beendet.

Die Feuerwehr Recklinghausen wurde um 10.55 Uhr alarmiert. Schon beim Eintreffen waren Teile des Gebäudes eingestürzt. Nach der eigentlichen Brandbekämpfung haben zwei Abrissbagger das Dach sowie die Außenwände von der Vorder- und Hinterseite des nicht mehr standsicheren Gebäudes eingerissen. Teilweise befanden sich an der Einsatzstelle noch Glutnester in den Wänden, die dadurch beseitigt werden konnten. Gegen 19 Uhr durften die Bewohner*innen wieder zurück ihre angrenzenden Wohnungen. Nachdem die Nachlöscharbeiten beendet wurden, übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, die jetzt die Brandursachenermittlung übernimmt.

„Ich möchte mich ausdrücklich bei allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz vor Ort bedanken. Auch die vorbildliche Zusammenarbeit mit den Löschzügen aus Herten, Castrop-Rauxel und Herne funktionierte sehr gut. Wir helfen einander – auch über kommunale Grenzen hinweg. Das zeigt einmal mehr die Kompetenz unserer Feuerwehren“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche.

Zeitweise waren etwa 120 Einsatzkräfte vor Ort, um die rasante Brandausbreitung zu bekämpfen. Die Besucher*innen und die Mitarbeiter*innen des Indoor-Spielplatzes konnten das Gebäude bereits selbstständig vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. „Das gute Wetter war für uns alle ein Glücksfall, weil die KinderWelt sonst sicherlich besser besucht gewesen wäre“, sagt Thorsten Schild, Leiter der Feuerwehr.

 

Handlungsempfehlung

Die Feuerwehr gibt Entwarnung, dass bei Luft-Messungen keine Schadstoffe nachgewiesen wurden. Allerdings kam es in Teilen Recklinghausens und Oer-Erkenschwicks zu Rußpartikel-Niederschlägen. Als Vorsichtsmaßnahme hat die Stadt daher den Spielplatz an der Theodor-Körner-Straße gesperrt. Das Betreten ist bis auf Weiteres nicht gestattet. Hautkontakt mit den Partikeln soll vermieden werden.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat Proben genommen und wird diese auswerten. Mit Ergebnissen ist Ende nächster Woche zu rechnen. Für einen festgelegten Bereich in Ausbreitungsrichtung des Brandrauchs gelten bis dahin einige Regeln: So wird vom Verzehr von Obst und Gemüse aus dem Freiland in diesem Bereich abgeraten, bis feststeht, welche Stoffe freigesetzt wurden. Auf der Homepage des Kreis Recklinghausen sind die Handlungsempfehlungen des LANUV zu finden: https://www.kreis-re.de/Inhalte/Buergerservice/_grossbrand/index.asp.

 

Quelle: Pressestelle Stadt Recklinghausen

 

Warntag NRW - 05.09.2019

19.08.2019 Am 5. September 2019 findet der zweite landesweite Warntag in Nordrhein-Westfalen statt. Im Kreis Recklinghausen werden um 10 Uhr in neun von zehn Städten die Sirenen heulen. Die Bevölkerung wird auch von der Warn-App NINA im Vorfeld über den Probealarm informiert.

Der landesweite Probealarm soll die Bedeutung der Warnsignale bekannter machen, mit denen die Behörden die Anwohner bei großen Schadenslagen warnen. Das Sirenennetz im Kreis Recklinghausen befindet sich noch im Aufbau, für die Sirenen selbst sind die Städte verantwortlich. Nach aktuellem Stand ist die Warnung der Bevölkerung über Sirenen in allen Städten des Kreises mit Ausnahme von Recklinghausen möglich. Je nach Ausbaustufe des Sirenennetzes wird der Alarm nicht in allen Stadtteilen zu hören sein.

Beim Probealarm gibt es diese Signalfolge:
1) Eine Minute Dauerton, das Signal mit der Bedeutung „Entwarnung“
2) Eine Minute auf- und abschwellender Heulton mit der Bedeutung „Radio einschalten und auf Durchsagen achten“
3) Eine Minute Dauerton mit der Bedeutung „Entwarnung“.

Auf der Seite des Innenministeriums gibt es Audiodateien zu den unterschiedlichen Warntönen: https://www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnung-und-sirenen/sirenen
Dort zu hören ist auch der Ton für die Alarmierung der Feuerwehr, der ebenfalls über die Sirenen im Kreis Recklinghausen zu hören sein kann. Zur Alarmierung der Feuerwehr ertönt dreimal für je 15 Sekunden ein Dauerton.

Der Probealarm soll die Bevölkerung aber nicht nur informieren, sondern sie auch sensibilisieren für die richtige Reaktion im Ernstfall. Informationen zum Thema Warnung, aber beispielsweise auch zum Verhalten bei Stromausfall gibt es auf der Internetseite des Kreises Recklinghausen unter www.kreis-re.de/bevoelkerungsschutz.

Alle Sirenenstandorte in einer Karte
Alle aktiven Sirenenstandorte im Kreis Recklinghausen sind in einer Karte im Regioplaner hinterlegt. Dort können Interessierte schauen, wo es in ihrem Wohn- oder Arbeitsumfeld eine Sirene gibt:
https://www.regioplaner.de/struktur-daten/oeffentliche-einrichtungen/sirenenstandorte

Warn-App NINA
Die kostenfreie Notfall-Informations- und Nachrichten-App (NINA) des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) warnt und informiert Bürgerinnen und Bürger bundesweit, aber auch standortbezogen vor Gefahrenlagen. Die Warnungen und Informationen werden direkt auf das Smartphone oder Tablet gesendet. Außerdem bietet NINA ereignisbezogene Verhaltenshinweise und praktische Notfalltipps. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind ebenfalls in die Warn-App integriert.

Derzeit ist NINA für die Betriebssysteme iOS und Android verfügbar. Weitere Informationen und eine Bedienungsanleitung zur Warn-App NINA gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe www.bbk.bund.de/DE/NINA/Warn-App_NINA.html

 

Quelle: http://www.presse-service.de/data.aspx/static/1022946.html

 

10. Blaulichtlauf in Gelsenkirchen

10. Blaulichtlauf in Gelsenkirchen 10. Blaulichtlauf in Gelsenkirchen14.08.2019 Die Brandmeister-Anwärter Christopher Unverzagt und David Nolsen haben am 10. Blaulichtlauf in Gelsenkirchen teilgenommen. Unter rund 1.000 Teilnehmern über die 10 Kilometer-Distanz konnten die beiden Castroper-Rauxeler Feuerwehrleute mit einer Zeit von 55:59 min die Plätze 212 und 213 belegen.

Die Fotos zeigen einmal den Streckenverlauf und die beiden Teilnehmer Christopher Unverzagt (links) und David Nolsen (rechts).

 

 

 

Flächenbrand im Ortsteil Pöppinghausen

Flächenbrand im Ortsteil Pöppinghausen27.07.2019 Am Samstag wurden die Hauptamtliche Wache sowie die ehrenamtlichen Löschzüge Habinghorst und Henrichenburg um 13:13 Uhr durch die Kreisleitstelle zu einem Flächenbrand in den Ortsteil Pöppinghausen alarmiert. An der Straße Ringelrodtweg sollte es zu einem Flächenbrand zwischen dem Umspannwerk und dem Kanal gekommen sein.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde ein bereits abgeerntetes Getreidefeld vorgefunden, das auf einer Fläche von circa einem Hektar brannte. Mithilfe von zwei Schnellangriffsrohren und sogenannten Feuerpatschen wurde damit begonnen den Brand zu löschen. Zeitgleich wurde durch den Löschzug Habinghorst von dem Umspannwerk aus die Wasserversorgung gesichert. Der Löschzug Henrichenburg fuhr über den Wirtschaftsweg am Kanal um von dort aus eine weitere Wasserversorgung aufzubauen, diese wurde aber durch den schnellen Löscherfolg nicht mehr benötigt.

Die Feuerwehr war mit 22 Einsatzkräften an der Einsatzstelle und konnte gegen 15:10 Uhr den Einsatz beenden.