Dachstuhlbrand und Eigenunfall mit Löschfahrzeug

15.06.2019 Um 12:15 wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Ruprechtsstraße im Ortsteil Ickern alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung erkennbar. Neben den Kräften der Hauptamtlichen Wache waren alle fünf freiwilligen Löschzüge ebenfalls alarmiert worden. Der Dachstuhl einer Doppelhaushälfte stand in Vollbrand. Der vorgenommene Innenangriff von Atemschutztrupps musste nach kurzer Zeit bereits abgebrochen werden, da sich im Mauerwerk des Gebäudes Risse zeigten. Die Brandbekämpfung wurde anschließend von außen unter anderem über zwei Drehleitern vorgenommen.

Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Durch die starke Hitzeentwicklung und das Löschwasser wurde auch die angrenzende Doppelhaushälfte beschädigt. Wegen der Schäden am Mauerwerk des Brandgebäudes wurden im Anschluss an die Löscharbeiten vom Technischen Hilfswerk noch Sicherungsarbeiten vorgenommen. Der Einsatz auf der Ruprechtstraße dauerte bis in die Abendstunden. Das Technische Hilfswerk sorgte ebenfalls für die Verpflegung der Einsatzkräfte vor Ort.

In der Nacht und am frühen Sonntagmorgen erfolgten noch Brandnachschauen durch die Feuerwehr.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache aufgenommen.

Das Einsatzgeschehen wurde durch den Unfall eines Feuerwehrfahrzeugs überschattet. Ein mit vier Feuerwehrleuten besetztes Tanklöschfahrzeug verunglückte auf der Anfahrt zur Einsatzstelle auf der Klöcknerstraße. Dabei stürzte das Fahrzeug auf die Beifahrerseite. Glücklicherweise kam die Fahrzeugbesatzung mit nur leichteren Verletzungen und dem Schrecken davon. Das verunglückte Feuerwehrfahrzeug musste mit dem Bergungsfahrzeug einer Abschleppfirma wieder aufgerichtet und anschließend abtransportiert werden.

 

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Balkonbrand auf der Straße Vockmannshof

Balkonbrand auf der Straße Vockmannshof19.04.2019 Am Karfreitag wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel um 14:45 Uhr zu einem Zimmerbrand auf der Straße "Vockmannshof" im Stadtteil Henrichenburg alarmiert. Während der Anfahrt meldeten sich mehrere Anrufer über den Notruf bei der Kreisleitstelle und gaben an, dass das Feuer vom Balkon auf das Dach überzuschlagen drohe. Der Einsatzleiter erhöhte daraufhin das Einsatzstichwort zu Dachstuhlbrand und ließ neben dem bereits parallel zur Hauptwache alarmierten Löschzug Henrichenburg zusätzlich den Löschzug Castrop nachalarmieren. Dieser sollte unverzüglich mit der zweiten Drehleiter zur Einsatzstelle ausrücken.

Der ersteintreffende Rettungswagen, der von der Rettungswache Nord in Henrichenburg ausgerückt war und dadurch eine kurze Anfahrt hatte, bestätigte die Notrufmeldungen. Beim Eintreffen des Löschzugs der Hauptwache waren bereits erste Löschversuche mit zwei Gartenschläuchen sowie einem tragbaren Feuerlöscher eingeleitet worden. Die Kontrolle des Obergeschosses, in dem der Balkon brannte, ergab eine massive Verrauchung der Wohneinheit, sodass von einer Brandausbreitung von außen nach innen ausgegangen werden musste. Der Brand des Balkons und der Dachsparren wurde über die Drehleiter vom Angriffstrupp der Hauptwache unter umluftunabhängigem Atemschutz abgelöscht. Einige Dachziegel mussten zum Erreichen von Glutnestern abgenommen werden. Nach Eintreffen des Löschzugs Henrichenburg wurde ein zweiter Einsatzabschnitt gebildet. Der Angriffstrupp vom Löschzug Henrichenburg ging im Innenangriff zur Brandbekämpfung unter umluftunabhängigem Atem-schutz über das Treppenhaus ins Obergeschoss vor. Weiterhin wurde vom Löschzug ein Sicherheitstrupp für die eingesetzten Atemschutztrupps gestellt.

Trotz Rissen in den Scheiben der Tür und des Fensters zwischen Wohnzimmer und Balkon kam es zu keiner Brandausbreitung in das Gebäude. Nach der Belüftung des Obergeschosses und des Dachbodens mit dem Hochleistungslüfter wurden die Bereiche mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

Eine Person wurde nach notärztlicher Untersuchung vor Ort mit Verdacht auf eine Rauchgas-vergiftung in ein Krankenhaus transportiert.

Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Polizei übergeben.

 

Kleintier in Notlage auf der Cottenburgstraße

Kleintier in Notlage auf der Cottenburgstraße12.04.2019 Die Feuerwehr Castrop-Rauxel war am Freitagvormittag zur Cottenburgstraße alarmiert worden, weil sich eine Katze auf dem Dach eines Hauses befand und scheinbar von alleine nicht mehr von dort herunterkam.

Die Samtpfote hat sich dort vermutlich seit dem Vorabend aufgehalten und demnach die Nacht auf dem Dach verbracht haben, wie den Einsatzkräften mitgeteilt wurde. Über eine Drehleiter konnte die unverletzte Katze schließlich gerettet und von der Schwester der Besitzerin in Empfang genommen werden.

 

 

 

 

Brand auf Firmengelände an der Klöcknerstraße

16.03.2019 Gegen 17:00 Uhr Brand auf Firmengelände an der Klöcknerstraße wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel durch die Kreisleitstelle Recklinghausen zu einem gemeldeten Feuer auf dem Gelände einer früheren Stahlbaufirma auf der Klöcknerstraße alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es im ersten Obergeschoss in den Büroräumen des Gewerbekomplexes brannte.
Durch die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache wurde umgehend ein Löschangriff eingeleitet. Dabei wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache durch die Löschzüge Habinghorst und Henrichenburg unterstützt, die ebenfalls zur Einsatzstelle alarmiert worden waren. Mit mehreren Atemschutztrupps gingen die Einsatzkräfte gegen das Feuer vor. Insgesamt war die Feuerwehr mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort.
Im Zuge der umfassenden Löscharbeiten war die Klöcknerstraße zeitweise für den Durchgangsverkehr gesperrt worden. Die Bevölkerung wurde über die Straßensperrung per "Cas-APP" informiert.

Zur Feststellung der Brandursache und der Schadenshöhe hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

Sturmtief Eberhard richtet Schäden an

Sturmtief Eberhard richtet Schäden an10.03.2019 Das Sturmtief "Eberhard" hat auch am Sonntag die Feuerwehr in Castrop-Rauxel beschäftigt. Zu mehreren Einsätzen musste die Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet ausrücken, wo Bäume die Verkehrswege blockierten oder Dächer durch die Orkanböen abgedeckt wurden. Menschen wurden dabei zum Glück nicht verletzt.

Die Feuerwehr Castrop-Rauxel war mit allen fünf freiwilligen Löschzügen sowie mit der hauptberuflichen Wache zeitgleich im Einsatz. Unter anderem wurde der Kirchturm der katholischen Kirche im Ortsteil Rauxel durch den Sturm beschädigt, hierdurch musste die Bahnhofstraße voll gesperrt werden. Diese Sperrung der Bahnhofstraße zwischen Schulstraße und Victorstraße wird bis mindestens Montag andauern.