Notfallsanitäterinnen haben ihren Dienst aufgenommen

03.09.2020 Zum Monatsbeginn hat der Rettungsdienst der Stadt Castrop-Rauxel Verstärkung bekommen. Nach erfolgreich abgelegtem Examen haben drei Notfallsanitäterinnen ihren Dienst an der Feuer- und Rettungswache an der Frebergstraße angetreten. Das Examen bildete dabei den Abschluss der dreijährigen Ausbildungszeit. Dieser Berufsabschluss ist dabei die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst.
Erstmalig war im Kreis Recklinghausen an der Rettungsschule Vest in Marl die Abschlussprüfung zum neuen Berufsbild Notfallsanitäterin/Notfallsanitäter durchgeführt worden. Die dreijährige Ausbildung umfasste dabei neben den medizinisch-theoretischen Teilen der Ausbildung, die an der Berufsfachschule vermittelt wurden, einen umfangreichen praktischen Teil. Die angehenden Notfallsanitäterinnen wurden dabei in verschiedenen Abteilungen eines Krankenhauses eingesetzt, sie assistierten an den Rettungswachen und waren in dieser Zeit bei einer Vielzahl von Einsätzen in der Notfallrettung dabei.

 

Löschzug Castrop unterstützt Dattelner Kinderkrebsklinik

25.08.2020 Den Erlös der  diesjährigen "Aktion Tannenbaum" in Höhe von 3.766 € übergaben Vertreter des Löschzugs Castrop mit einem großen Scheck an die Sozialarbeiterin Nadine Behrendt von der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln. Gemeinsam mit einigen Krankenschwestern hatte sie im Januar persönlich an der Sammelaktion teilgenommen. Aufgrund der Corona-Krise und den damit verbundenen Einschränkungen im Klinikbetrieb, konnte die Scheckübergabe erst jetzt erfolgen.
Seit Jahren unterstützt der Löschzug mit dem Erlös aus der jährlichen Sammelaktion die Kinderkrebsklinik. Ein besonderer Dank der Löschzugmitglieder geht dabei an die Castroper Bürgerinnen und Bürger, die wieder einmal die Aktion mit einem unglaublichen Spendenvolumen unterstützt haben.

 

Unruhige Nacht für die Feuerwehr

15.08.2020 Bei dem Gewitter am späten Freitagabend blieb auch die Europastadt nicht verschont. Gegen 22:00 Uhr begann eine Serie von unwetterbedingten Einsätzen im Stadtgebiet. Hierbei war vor allem der südliche Teil von Castrop-Rauxel betroffen. Zu insgesamt zehn Einsätzen musste die Feuerwehr dabei ausrücken. Hierbei handelte es sich um Wasser im Keller von Gebäuden, überflutete Straßen oder durch den Starkregen aus den Schächten gehobene Gullydeckel. Sämtliche Einsatzstellen konnten zügig abgearbeitet werden.
Um 4:36 Uhr am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel dann durch die Kreisleitstelle Recklinghausen zu einem gemeldeten Zimmerbrand in einem auf der Harkortstraße im Ortsteil Merklinde alarmiert. Die weitere Erkundung vor Ort ergab, dass Mobiliar in einem Zimmer einer nicht mehr bewohnten Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses brannte. Das Feuer konnte durch den unter Atemschutz vorgehenden Angriffstrupp schnell gelöscht und so eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Eine Hausbewohnerin hatte während des Einsatzes gesundheitliche Probleme und wurde noch vor Ort durch den Notarzt und die Rettungsdienstkräfte medizinisch versorgt. Sie konnte danach vor Ort verbleiben. Die Kräfte der hauptamtlichen Wache wurden bei dem Einsatz durch den Löschzug Merklinde unterstützt. Der Einsatz war nach knapp zwei Stunden beendet.
Zur Feststellung der Brandursache in der Wohnung des Mehrfamilienhauses hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Erstmaliger Einsatz der neuen feuerwehreigenen Drohne

Erstmaliger Einsatz der neuen feuerwehreigenen Drohne31.07.2020 Am 30.07. wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel um kurz nach 18 Uhr zu einem Flächenbrand im Bereich der Klöcknerstraße alarmiert. Mehrere Anrufer meldeten über den Notruf vereinzelte größere Rauchschwaden.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte in Höhe des Kreisverkehrs Klöcknerstraße / Ohmstraße konnte in der näheren Umgebung zunächst keine Rauchentwicklung festgestellt werden. Daher wurde die gerade erst im Juli beschaffte feuerwehreigene Drohne erstmalig zum Einsatz gebracht.
Durch die Drohne konnte innerhalb weniger Minuten auf einem Brachgelände zwischen den dort aufgeschichteten Erdwällen das Schadenereignis ausfindig gemacht werden. Auf einer Länge von circa 50 Metern brannten Grasnarbe und Gestrüpp. Mithilfe der Drohne wurden dann auch die Einsatzkräfte zur Einsatzstelle gelotst, nachdem sich diese über das ehemalige Kraftwerksgelände Zutritt verschafft hatten. Hierfür mussten mehrere verschlossene Tore geöffnet werden. Die weitere Ausbreitung konnte verhindert und der Flächenbrand schnell gelöscht werden.

Bei der Drohne handelt es sich um einen Multicopter der Firma DJI. Sie passt zusammen mit dem Zubehör in einen kompakten Koffer und wird auf dem Einsatzleitwagen mitgeführt. Die Drohne ist mit einer Wärmebildkamera ausgestattet, die dem Aufspüren von Brandherden und Glutnestern dient. Außerdem soll die Suche von vermissten Personen im offenen Gelände mit dem Fluggerät ermöglicht werden. Über einen Lautsprecher, der optional angebaut werden kann, können auch Warnungen oder Mitteilungen an Menschen gerichtet werden, die sich beispielsweise in einem Gefahrenbereich aufhalten. Luftaufnahmen bieten Einsatzkräften die Möglichkeit, eine umfassendere Erkundung und Lagebilderstellung bei unübersichtlichen Einsatzstellen durchzuführen.

„Der Einsatz von Drohnen bei der Feuerwehr ist folgerichtig. Dort wo das menschliche Auge ohne Gefahr nicht mehr hinkommt, soll die Technik helfen Leben zu retten. Drohnen eröffnen der Feuerwehr neue Perspektiven für ihre Arbeit. Eine moderne Feuerwehr benötigt moderne Einsatzmittel. Diese zukunftsweisende Technik ist eine wichtige einsatztaktische Unterstützung.“, Heiner Holtkotte, Pressesprecher der Feuerwehr Castrop-Rauxel.

Bereits bei dem Brand einer Tankreinigungsfirma im Stadtteil Habinghorst im Jahr 2014 konnten Erfahrungen mit der Nutzung einer Drohne im Feuerwehreinsatz gesammelt werden. Damals handelte es sich noch um die private Drohne eines Feuerwehrangehörigen. Über mehr als fünf Jahre wurden immer wieder verschiedene Drohnen bei Übungen sowie Einsätzen getestet und Erfahrungen gesammelt.

 

Zwei Einsätze in unmittelbarer Nähe im Ortsteil Schwerin

19.06.2020 Heute Morgen wurde die Feuerwehr Castrop-Rauxel um 3:56 Uhr durch die Kreisleitstelle Recklinghausen zunächst mit dem Alarmstichwort "PKW-Brand" zu einem brennenden PKW auf der Frohlinder Straße im Ortsteil Schwerin alarmiert. Bei Eintreffen auf der Frohlinder Straße wurden die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache durch die bereits vor Ort befindlichen Polizeikräfte über einen Brand im Dachgeschoss eines Wohnhauses auf der nur wenige Meter entfernten Adlerstraße informiert. Die weitere Erkundung bestätigte einen Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus. Um 4:08 Uhr erfolgte die Alarmierung weiterer Feuerwehreinheiten. Während die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache die Bewohner des Brandhauses und eines angrenzenden Gebäudes evakuierten, wurden massive Löschmaßnahmen eingeleitet. Die Brandbekämpfung im Dachgeschoss erfolgte dabei von außen über das Wenderohr der Drehleiter und im Innenangriff durch die über das Treppenhaus unter Atemschutz vorgehenden Feuerwehrkräfte. Ein Übergreifen des Brandes auf die darunter liegenden Wohnungen und die benachbarten Häuser konnte so verhindert werden.

Neben den Kräften der hauptamtlichen Wache waren die Löschzüge Rauxel-Dorf und Merklinde vor Ort im Einsatz. Personen kamen bei dem Brand in dem Mehrfamilienhaus nicht zu Schaden. Die Hausbewohner konnten in einem angeforderten Bus der Vestische Straßenbahnen GmbH vorübergehend untergebracht werden.

Der Löschzug Castrop stellte während der Einsatzdauer den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher. Der Einsatz war gegen 7:00 Uhr am Freitagmorgen beendet.

Zur Feststellung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.